Low-Budget Web-Monitoring

Web-Monitoring Low-Budget-Lösungen

Der Vorteil einer Low Budget Lösungen ist der Kostenfaktor. In diesem Fall entstehen lediglich Kosten für die Arbeitszeit des Mitarbeiters und die Verbindungskosten für das Internet. Großer Nachteil ist jedoch, dass die gewonnenen Informationen meist nicht für ein ernsthaft betriebenes Web-Monitoring ausreichen. Dennoch gibt es sicherlich auch für diese Lösungen ein geeignetes Einsatzgebiet.

Beispielsweise bieten die Portale Pressechef, Paperazzi und Paperball solche Dienstleistungen an. Bei den vorgestellten Lösungen handelt es sich um spezielle Dienste, die sich auf die Nachrichtensuche im Internet spezialisiert haben. Diese Auswahl wurde vorgenommen, weil sich hier besonders gut ein Vergleich zwischen den konventionellen Presseclippings und den virtuellen Presseclippings aufstellen lässt.

Diese drei Low-Budget-Lösungen bieten allerings nur bedingt eine Grundlage für ein gutes Web-Monitoring. Pressechef.de und Paperazzi.de liefern zwar aktuelle Ergebnisse zu Suchbegriffen, die Anzahl der abgefragten Quellen ist jedoch zu gering, um daraus Schlüsse auf die Gesamtheit zu beziehen. Paperball.de dagegen liefert eine recht gute Ergebnisliste und fragt die wichtigsten Publikationen aktuell ab. Hier fehlt allerdings noch ein Abo-Dienst wie Paperazzi es anbietet. Insgesamt fehlt den Low-Budget-Analysen eine Schnittstelle zu anderen Systemen, die es erlaubt, die gefundenen Ergebnisse weiterzuverarbeiten. Somit sind die Low-Budget-Lösungen allenfalls für ein
manuelles qualitatives Web-Monitoring einsetzbar. Hinzu kommt noch die Problematik der Meinungsbildung über Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen. Meinungsbildung läuft nämlich jenseits der klassischen Medien ab. Auch relevante Trends lassen sich mit den oben genannten Mitteln kaum identifizieren. Dafür bieten die Low Budget Lösungen weder den Umfang der Quellen, noch die notwendige Retrievalmöglichkeit.