Web-Monitoring-Grenzen

Grenzen des manuellen Web-Monitorings

Die Aufgaben, die durch die Instrumente des Web-Monitoring gelöst werden sollen sind vielfältig. Zur Erreichung der Ziele durch Web-Monitoring spielen besonders zwei Faktoren eine bedeutende Rolle:

1. Geschwindigkeit der Erhebung
Die Geschwindigkeit der Informationsverteilung ist immer mehr zu einem Wettbewerbsfaktor in unserer Informationsgesellschaft geworden. Vor allem gilt es: Je schneller und zuverlässiger die Information, desto besser. In der klassischen Informationsverbreitung wie beispielsweise Printmedien, werden Informationen Top-Down verteilt, d.h. von wenigen wird eine Informationen mehreren Zugänglich gemacht. Im Internet dagegen wird die Information von der Masse diffus verbreitet. Die Brandbreite, die dann herrscht ist für Unternhmen dann meist nicht mehr zu kontrollieren. Es ergeben sich aber auch Chancen durch diese Art der Verbreitung. Eine Nachricht, die sich auf diese Weise verteilt, ist extrem kostengünstig. Dieser Geschwindigkeit steht die manuelle Erhebung gegenüber. Die Chancen einen Informationsvorsprung und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten sind dabei marginal.

2. Ressourcen
Der zweite Punkt resultiert aus der Geschwindigkeit, die im vorangegangen Punkt erläutert wurde. Um noch reale Chancen auf einen Informationsvorsprung zu erhalten muss man entsprechend viele Ressourcen einsetzen. Dabei sind mit Ressourcen vor allem Menschen gemeint, die Quellen ermitteln und diese dann intellektuell bearbeiten. Somit ergeben sich Schwierigkeiten, den Einsatz von vielen Ressourcen zu rechtfertigen.

Zusammenfassend kann man das manuelle Web-Monitoring als Pionierarbeit in diesem Beriech bezeichnen. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die Erkenntnis, dass ohne die menschliche, intellektuelle Komponente kein effizientes Web-Monitoring möglich ist. Es müssen aber ergänzende Systeme entwickelt werden, die dass Web-Monitoring mit vollwertigen, verdichteten und strukturieren Informationen versorgen. Somit sind neue Technologien zu entwickeln, die diesen Informationsbedarf befriedigen können. Diese Systeme und deren Ansätze sollen auf dieser Website näher erläutert werden.